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    Punkte für die Rot-Weiß-Rot-Karte 2026 berechnen
    Einwanderung16. August 2026Aktualisiert: 16. August 202614 min Lesezeit

    Punkte für die Rot-Weiß-Rot-Karte 2026 berechnen

    Verfasst von

    Azra Mehanic

    Founder, Move to Austria

    Geprüft von

    Azra Mehanic

    Editorial and source review · 16. August 2026

    Berechnen Sie die richtige Punktekategorie, fehlende Nachweise und warum ein Online-Ergebnis keine Bewilligung garantiert.

    Erst die Kategorie wählen, dann Punkte zählen

    Für die Rot-Weiß-Rot-Karte gibt es nicht einen einzigen Punktetest. Fachkräfte in Mangelberufen und Sonstige Schlüsselkräfte benötigen grundsätzlich mindestens 55 Punkte; besonders Hochqualifizierte nutzen ein anderes Raster mit 70 Punkten. Für Absolventen, selbständige Schlüsselkräfte und Start-up-Gründer gelten weitere Prüfungen. Ein Ergebnis aus der falschen Kategorie sagt daher nichts über die Bewilligung aus.

    Punkte für Fachkräfte in Mangelberufen

    Eine abgeschlossene Ausbildung im gelisteten Mangelberuf kann 30 Punkte bringen. Passende Berufserfahrung, Sprache und Alter kommen innerhalb der Höchstwerte hinzu; das offizielle Raster 2026 vergibt Alterspunkte unter 30, 40 und 50 Jahren. Zusätzlich braucht es ein verbindliches österreichisches Angebot im Mangelberuf, gesetzmäßige Bezahlung und bei reglementierten Berufen die formale Anerkennung.

    Sonstige Schlüsselkräfte werden anders bewertet

    Auch Sonstige Schlüsselkräfte brauchen mindestens 55 Punkte, doch Qualifikationswerte, Altersstufen und Beschäftigungsbedingungen unterscheiden sich. 2026 muss der Arbeitgeber grundsätzlich mindestens 3.465 € brutto monatlich zuzüglich Sonderzahlungen bieten; außerdem führt das AMS eine Arbeitsmarktprüfung durch. Ab 40 gibt es in diesem Raster keine Alterspunkte, eine Qualifikation über andere Kriterien bleibt aber möglich.

    Die Nachweise bringen Punkte, nicht die Schätzung

    Der Bundesrechner dient nur zur Orientierung und ist weder Antrag noch Bewilligung. Das AMS bewertet die eingereichten Diplome, den Status der Bildungseinrichtung, genaue Arbeitszeugnisse, anerkannte Sprachzertifikate und weitere kategorienbezogene Belege. Unbelegte Beschäftigungszeiten oder eine nicht zur Stelle passende Qualifikation können zu weniger Punkten führen. Ordnen Sie jedem beanspruchten Punkt ein Dokument zu.

    Vom Ergebnis zur Antragsentscheidung

    Prüfen Sie nach der Berechnung alle Voraussetzungen ohne Punkte: Staatsangehörigkeit, richtiger Beruf, verbindlicher Arbeitgeber, Gehalt, Krankenversicherung, Dokumentensprache und Berufsanerkennung. Planen Sie einen belastbaren Nachweispuffer statt exakt auf die Mindestzahl zu zielen. Unsere Erstanalyse für 99 € kann Weg und Dokumentenplan prüfen; verbindlich entscheiden nur AMS und Aufenthaltsbehörde.

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